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Aktuelle Beiträge zu Ernst Cassirer

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-28: Subtraktive Sollwertinstallation als operative Grundpolarität. Grundton: Toskana-Gelb (These).

Subtraktive Sollwertinstallation als operative Grundpolarität (These)

In Qafzeh, Israel, liegt ein Grab. Es ist rund 100.000 Jahre alt. Der Tote war ein junger Mann; neben ihm lagen Hirschgeweihe, sorgfältig angeordnet. Die Grabgrube war tief genug, dass kein Tier sie hätte aufwühlen können. Die Orientierung folgte einer Regel, die sich in der Region über Generationen wiederholte. Was geschah hier? Die naheliegende Antwort… Weiterlesen »Subtraktive Sollwertinstallation als operative Grundpolarität (These)

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-26: Subtraktive Sollwertinstallation als Modus-Wechsel. Grundton: Toskana-Rot (Forschungsprogramm).

Subtraktive Sollwertinstallation als Modus-Wechsel (Forschungsprogramm)

Subtraktive Sollwertinstallation — das Markieren einer strukturierten Abwesenheit — tritt beim anatomisch modernen Menschen in zwei empirisch trennbaren Phasen auf: individuelle Kapazität zur referenzwert-gesteuerten Prospektionsmaintenance (Phase a) und konventionalisierte soziale Praxis (Phase b). Das Forschungsprogramm verbindet Kognitionswissenschaft und Paläolithik-Archäologie zu einem gemeinsamen Prüfdesign.

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-25: Goetheanische Wirkungsontologie. Grundton: Toskana-Gelb (These).

Goetheanische Wirkungsontologie — Das Kunstwerk als symbolische Funktion (These)

Hypothesentag 2026-05-25 | Klassifikation: Ästhetisch-anschauliche Hypothese | Reichweite: These | Finalsumme: 74/90 Die Ausgangsfrage: Was ist ein Kunstwerk — wirklich? Stellen wir uns zwei Gemälde vor, die physisch ununterscheidbar sind: gleiche Pigmente, gleiche Leinwand, gleiche Pinselstruktur. Eines stammt von Rembrandt, das andere von einem Fälscher. Sind es dasselbe Kunstwerk? Die naive Antwort lautet: Nein —… Weiterlesen »Goetheanische Wirkungsontologie — Das Kunstwerk als symbolische Funktion (These)

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-22: Geworfenheit als Kulturvarianz-These. Grundton: Cremeton.

Geworfenheit als Kulturvarianz-These (Forschungsprogramm)

Die Cassirer-Friston-Linie setzt universelle Sollwert-Architekturen voraus — Heideggers Geworfenheit zeigt: Sollwerte sind sedimentiert, nicht gewählt. Wenn kulturelle Sedimentierungsprozesse zu strukturell verschiedenen kognitiven Architekturen führen, ist die Universalitätsannahme falsch. Testfall: Logik der Widerspruchsauflösung (Dialetheismus vs. Tertium non datur) als cross-kulturell prüfbare Architektur-Differenz.

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-21: Regelkreis-Metapher als kategoriale Fehlanwendung. Grundton: Cremeton.

Die Regelkreis-Metapher als kategoriale Fehlanwendung (These)

Die Regelkreis-Metapher ist kategorial inadäquat für Transformationsprozesse, in denen nicht nur der Systemzustand, sondern die Beschreibungskategorien selbst transformiert werden. Eine methodologische Meta-These aus dem Hypothesentag 2026-05-21 — mit Antworten von Kant, Popper, Wittgenstein, Cassirer, Habermas, Luhmann und Hegel.

Was das Cassirer-Friston-Programm nicht erklärt (These)

Das Cassirer-Friston-Programm beschreibt, wie ein Organismus in einer bereits bedeutsam erschlossenen Welt operiert. Es modelliert nicht, wie diese Erschlossenheit selbst entsteht — und diese Lücke wird empirisch greifbar bei Trevarthens primärer Intersubjektivität des Neugeborenen.