Anomalie · Verlustaversion als Kontextualitäts-Konstrukt (These)
Verlustaversion ist kein realer, kontextinvarianter Präferenzparameter, dessen wahrer Wert sich durch besseres Studiendesign freilegen ließe, sondern eine kontextuelle Größe im technischen Sinn der Kochen-Specker-Kontextualität: Ihr gemessener Wert ist nur relativ zum gewählten Elizitationskontext wohldefiniert, und kein übergreifendes nicht-kontextuelles Modell kann die Werte aus allen Kontexten gleichzeitig konsistent reproduzieren.









