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Hypothesen

Formulierung von Hypothesen zur Philosophie von Cassirer, Plessner, Kulturphilosophie und Anthropologie

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-26: Subtraktive Sollwertinstallation als Modus-Wechsel. Grundton: Toskana-Rot (Forschungsprogramm).

Subtraktive Sollwertinstallation als Modus-Wechsel (Forschungsprogramm)

Subtraktive Sollwertinstallation — das Markieren einer strukturierten Abwesenheit — tritt beim anatomisch modernen Menschen in zwei empirisch trennbaren Phasen auf: individuelle Kapazität zur referenzwert-gesteuerten Prospektionsmaintenance (Phase a) und konventionalisierte soziale Praxis (Phase b). Das Forschungsprogramm verbindet Kognitionswissenschaft und Paläolithik-Archäologie zu einem gemeinsamen Prüfdesign.

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-25: Goetheanische Wirkungsontologie. Grundton: Toskana-Gelb (These).

Goetheanische Wirkungsontologie — Das Kunstwerk als symbolische Funktion (These)

Hypothesentag 2026-05-25 | Klassifikation: Ästhetisch-anschauliche Hypothese | Reichweite: These | Finalsumme: 74/90 Die Ausgangsfrage: Was ist ein Kunstwerk — wirklich? Stellen wir uns zwei Gemälde vor, die physisch ununterscheidbar sind: gleiche Pigmente, gleiche Leinwand, gleiche Pinselstruktur. Eines stammt von Rembrandt, das andere von einem Fälscher. Sind es dasselbe Kunstwerk? Die naive Antwort lautet: Nein —… Weiterlesen »Goetheanische Wirkungsontologie — Das Kunstwerk als symbolische Funktion (These)

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-22: Geworfenheit als Kulturvarianz-These. Grundton: Cremeton.

Geworfenheit als Kulturvarianz-These (Forschungsprogramm)

Die Cassirer-Friston-Linie setzt universelle Sollwert-Architekturen voraus — Heideggers Geworfenheit zeigt: Sollwerte sind sedimentiert, nicht gewählt. Wenn kulturelle Sedimentierungsprozesse zu strukturell verschiedenen kognitiven Architekturen führen, ist die Universalitätsannahme falsch. Testfall: Logik der Widerspruchsauflösung (Dialetheismus vs. Tertium non datur) als cross-kulturell prüfbare Architektur-Differenz.

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-21: Regelkreis-Metapher als kategoriale Fehlanwendung. Grundton: Cremeton.

Die Regelkreis-Metapher als kategoriale Fehlanwendung (These)

Die Regelkreis-Metapher ist kategorial inadäquat für Transformationsprozesse, in denen nicht nur der Systemzustand, sondern die Beschreibungskategorien selbst transformiert werden. Eine methodologische Meta-These aus dem Hypothesentag 2026-05-21 — mit Antworten von Kant, Popper, Wittgenstein, Cassirer, Habermas, Luhmann und Hegel.

Was das Cassirer-Friston-Programm nicht erklärt (These)

Das Cassirer-Friston-Programm beschreibt, wie ein Organismus in einer bereits bedeutsam erschlossenen Welt operiert. Es modelliert nicht, wie diese Erschlossenheit selbst entsteht — und diese Lücke wird empirisch greifbar bei Trevarthens primärer Intersubjektivität des Neugeborenen.

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-19: Symbolische Formen als sphärenspezifische Konstitutionslogiken. Grundton: Toskana-Rot (Forschungsprogramm).

Symbolische Formen als sphärenspezifische Konstitutionslogiken (Forschungsprogramm)

Symbolische Formen sind sphärenspezifische Konstitutionslogiken: Jede symbolische Sphäre bestimmt intern, was in ihr als Fehler, Abweichung, Sollwert und Norm gilt. Das Cassirer-Friston-Programm ist intra-sphärisch — es erklärt die regulativen Operationen innerhalb einer bereits konstituierten Sphäre, nicht die Logik der Sphärenkonstitution selbst. Eine Reichweitenbestimmung als Forschungsprogramm: Sieben Stimmen, zwei Expertenrunden, Sokrates-Synthese und externe OpenRouter-Prüfung.

Bleistiftskizze zur Hypothese vom 2026-05-18: Kontexttransferabilität als kognitive Schwellenbedingung. Grundton: Toskana-Gelb (These).

Kontexttransferabilität als kognitive Schwellenbedingung (These)

Stellen Sie sich vor, Sie betreten eine Höhle vor vierzigtausend Jahren. An der Wand sehen Sie ein Bison, in Ocker gezeichnet, mit einer Präzision, die Absicht verrät. Sie kennen denjenigen nicht, der es gemalt hat. Sie teilen seinen Alltag nicht, seine Ängste, seine Götter. Und trotzdem — es trifft Sie. Es appelliert. Es ist mehr… Weiterlesen »Kontexttransferabilität als kognitive Schwellenbedingung (These)